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BONSTETTIANA |
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Im Februar 2010 erscheint:
| Karl
Viktor von Bonstetten
L'homme du Midi et l'homme du Nord (Der Südländer und der Nordländer) Spätschriften 1810-1826 2 Teilbände, 784 Seiten mit 17 Abb. CD-ROM im Schuber ISBN-10: 3-89244-603-2 ISBN 13: 978-3-89244-603-2 &euro 74,00 (D); &euro 76,10 (A); CHF 120,00 Subskriptionspreis bei Gesamtabnahme der Edition &euro 59,00 (D); &euro 60,70 (A); CHF 96,00 ____________________________ Mit diesem fünften Band gelangt die historisch-kritische Gesamtausgabe von Bonstettens Schriften innerhalb der Edition der BONSTETTIANA zum Abschluss. Sainte-Beuve in seinen Randnotizen zu Bonstettens Pensées sur divers objets de bien public: »c’est l’esprit le moins rouillé, un esprit cosmopolite, européen«. Bonstettens erfolgreichstes Buch L’homme du Midi et l’homme du Nord ist in unserer Zeit der globalen Nord-Südproblematik so aktuell wie während des amerikanischen Sezessionskriegs (1861-65) oder des Jahrzehnts der Revolutionen in Südeuropa und Frankreich (1820-30), als Bonstettens anthropo-geographische Schrift erstmals in mehreren französischen und deutschen Ausgaben erschien (1824-1826). Der amerikanische Übersetzer hielt 1864 in seinem Vorwort fest: »The perusal of our author’s work will prove highly instructive and suggestive, and may lead to a more liberal view of the differences which existe between masses of men apparently of the same race.« Goethe übersandte Bonstetten in Bewunderung des Homme du Midi et du Nord seine Porträtmedaille. – Alle in diesem Band nach Druckvorlagen oder Manuskripten vereinigten Spätschriften zeugen von der im Studium bei Charles Bonnet geschulten Beobachtungsgabe, vom enormen, während jahrezehntelangen Aufenthalten in Nord- und Südeuropa erworbenen Erfahrungsreichtum und von der Toleranz und Weitsicht dieses hervorragenden Vertreters des europäischen Frühliberalismus. – Das Verständnis der grossen französischen Essays wird durch die synoptische Beigabe von deutschen Übersetzungen erleichtert. ____________________________ |
| Bonstettiana,
Historisch-kritische Ausgabe von Bonstettens Schriften Karl Viktor von Bonstetten, Schriften über Italien 1800-1808 Herausgegeben und kommentiert von Doris und Peter Walser-Wilhelm und Anja Höfler unter Mitarbeit von Antje Kolde und Stefan Howald 2 Bände, 843 Seiten mit 45 Abbildungen Einband: Leinen, mit Volltext auf CD-Rom u. Faltkarte, im Schuber Format: 17,5 x 26 cm, ISBN-10: 3-89244-602-4, ISBN-13: 978-3-89244-602-6 ____________________________ »Frankreich und England haben je ein Gesicht und je ein anderes; in Italien findet man alle Nationen und alle Zeitalter beieinander«, schrieb Karl Viktor von Bonstetten an Johannes von Müller 1774. Letzteres gilt in besonderer Weise für diesen Doppelband. Er vereinigt Bonstettens Druckschriften und Manuskripte über Italien aus den Jahren 1797 -1808, hauptsächlich die Briefe über die italienischen Ämter (Tessin) und den Voyage sur la scène des six derniers livres de l'Énéide (auch in synoptisch abgedruckter deutscher Neuübersetzung) sowie umfangreiche Notizen von archäologischen und landeskundlichen Exkursionen in Latium und Etrurien. Bonstettens Neudeutung von Vergils Verortung der Aeneas-Sage in Latium ist in Christian Gottlob Heynes klassische Vergil-Ausgabe eingegangen. Dies ist der Ansatzpunkt für eine vom Altphilologen Ekkehard Stärk angeregte Einordnung von Bonstettens Vision in die geistige Landschaft Latiums von der Antike bis ins zwanzigste Jahrhundert. Der Kommentarband enthält einen aufschlussreichen Essay von Anja Höfler, der einen auch lebensgeschichtlich entscheidenden Aspekt von Bonstettens vielseitigen Interessen in exemplarischer und aufschlussreicher Weise beleuchtet. ____________________________ |
Im Frühjahr 2007 erschien bei Wallstein:
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| Matthissons Stammbuch zählt
mit 336 handschriftlichen und bildnerischen Einträge aus den Jahren
1782 bis 1830 zu den prächtigsten Stammbüchern der Epoche und bietet
ein historisch und geographisch reiches, interessantes Panorama der
deutschen und schweizerischen Geistesgeschichte. Unter den 281
Inskribenten – ein Viertel davon sind Frauen – befinden sich
zahlreiche bekannte Persönlichkeiten: Lichtenberg,
Kästner, Gleim, Klopstock, Klamer Schmidt, die Brüder Stolberg,
Matthias Claudius, der Hamburger Reimarus-Kreis, Emilie von Berlepsch,
Friederike Brun, Karoline Rudolphi, Johanna Schopenhauer, Therese
Huber, Henriette Sonntag, Leisewitz, Baggesen, Pestalozzi, Lavater,
Bonstetten, Johannes von Müller, Herder, Wieland, Johann Gaudenz von
Salis-Seewis, Verleger Johann Heinrich Füssli, Stapfer, Soemmerring, J.
G. Ebel, Conz, Stäudlin, Karamzin, Aleksandr Turgenev, Schiller,
Goethe. Die Publikation bietet ein vollständiges Faksimile in
4-Farben-Druck. Der Kommentarband gibt die Einträge in buchstäblicher
Transkription wieder, weist die Zitate nach und leuchtet den
biographischen und situativen Hintergrund aus. Der Kommentar beruht auf
umfangreichen Vorarbeiten des Hallenser Forschers Erich Wege
(1899-1972), der Matthissons Nachlass inventarisiert und seine
zahlreich überlieferten handschriftlichen Tagebücher sowie seine
veröffentlichten Erinnerungen zur Erhellung des Stammbuchs erschlossen
hatte. Da Matthisson dem Bonstetten-Kreis zugehört und manche Jahre in
der Schweiz verbracht hatte, ergeben sich zahlreiche Querverbindungen
zur Edition der Bonstettiana, in deren Reihe das Stammbuch als
Sonderband erscheint. ____________________________ |
Herbst 2006:
| Bonstettiana, Briefkorrespondenzen Bd. XI |
| 1811-1817 Historisch-kritische Ausgabe der Briefkorrespondenzen Karl Viktor von Bonstettens und seines Kreises (1753-1832); |
| Hg. von Doris und
Peter Walser-Wilhelm; Lektorat Regula Walser 2 Bde, ca. 984 Seiten, 72 Abbildungen, ca. &euro 74,- (D); &euro 76,10 (A); Sfr. 125,- Subskriptionspreis bei Abnahme der Gesamtausgabe: &euro 59,- (D); &euro 60,70 (A); SFr. 100,- ISBN 3-89244 (2006) |
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| Mit dem elften Band der auf
14 Bände ausgelegten comédie humaine der Historisch-kritischen Edition
der Briefwechsel Karl Viktor von Bonstettens und seines Kreises,
1753-1832 öffnet sich die dritte, letzte Zeitspanne. Sie reicht von
Ende 1811 bis Frühjahr 1832, bis zu Bonstettens Tod, und steht,
bezüglich Bonstettens letzten Lebensjahrzehnten, unter dem Titel Otium
honestum. Das erste Kapitel des vorliegenden Bandes zeigt den nahezu
70jährigen Bonstetten in einem selbstverordneten »Noviziat« in
Südfrankreich, das an die Quellen seines erstaunlich vielfältigen
literarischen Alterswerks heranführt. Das Ende des Bandes ist durch den
Tod Mme de Staëls im Juli 1817 gesetzt, ein Jahr nach dem letzten,
glanzvollen europäischen Sommer in Coppet. Dazwischen liegen drei
Kapitel, die durch die Erschütterungen des Zeitalters geprägt sind:
durch die Wende in der europäischen Bündnispolitik, die den
Zusammenbruch des napoleonischen »Weltreichs« herbeiführt
(Kap. 2), durch die Befreiungskriege und die Heraufkunft einer
»neuen Weltordnung«, die im Freundeskreis als eine reaktionäre
ausgemacht wird (Kap. 3), durch den Wiener Kongress und das
verblüffende Intermezzo von Napoleon's Cent Jours (Kap. 4). Wie lässt
sich Identität behaupten? – Zwei Zitate aus dem Band belegen
Bonstettens internationales Renommee: Lord Brougham, engl.
Oppositionsführer, Genf 1816: »I have seen their chief savants, and I
think Pictet and Bonstetten are next to Dumont the best.«Ludovico di
Breme, Theoretiker der ital. Romantik 1817: »mio sviscerato amico,
l'autore dell'Essai sur l'imagination, l'aureo Bonstetten.« ____________________________ |
Januar 2006:
| Karl Viktor von Bonstetten, Philosophie 1804-1831 |
| Auf Grund gedruckter u. handschriftlicher Textvorlagen hg., z. T. neu übersetzt u. kommentiert von Doris und Peter Walser-Wilhelm, unter Mitarbeit von Antje Kolde, Stefan Howald, Dominique Jaillard |
| 3 Bde, 1562
Seiten, 38 Abb., 1 CD ROM in Schuber (Volltext) &euro 89,– (D); &euro 91.50 (A); SFr. 143,– Subskriptionspreis bei Abnahme der Gesamtausgabe: &euro 71,– (D); &euro 72.90; SFr. 117,– ISBN 3-89244-977-5 |
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| »Ich betrete einen neuen
Planeten, alles ist verwandelt, ein erhabener Anblick.« Dieser Eindruck
und dieser Enthusiasmus begleiten Bonstetten während seiner
philosophischen Abklärungen zwischen dem 60. und dem 87. Lebensjahr.
Der vorliegende Band vereinigt die von ihm veröffentlichten
Schriften – die Recherches sur l'Imagination (Genf, 1807), die
Études de l'homme (Genf, 1821), die Philosophie der Erfahrung (Cotta,
1828) und die Essais in der Bibliothèque Universelle – mit einer
grossen Zahl wiederaufgefundener Manuskripte, die weithin
philosophische Tagebücher sind. Dadurch ist Bonstettens Meditieren in
das ihm eigene Fluidum der Vorläufigkeit zurückgegeben. Im Horizont
seines Denkens erscheinen Aristoteles und Cicero, Bacon und Leibniz,
Charles Bonnet, bei dem er in den 1760er Jahren studiert hatte, die
schottische Schule, Smith, Hume, Stewart, der Kreis um Victor Cousin
mit Freund Stapfer, Maine de Biran, Degérando, der kantische
Kritizismus in der Vermittlung durch junge deutsche Kantianer, durch
Johannes Kinker und den »Groupe de Coppet«. Ebenso wichtig sind
ihm, dem Mitglied der Genfer Physikalischen Gesellschaft, die positiven
Wissenschaften, Physik, Chemie, die junge Psychiatrie Bei alledem ist
er kein Eklektiker. Er behauptet sich als Freidenker, als eigenwilliger
Beobachter seiner selbst und des gesellschaftlichen Menschen, dessen
Wohlfahrt ihm, diesem Kosmopoliten der praktischen Vernunft, das
Wichigste ist. Noch seine letzte Schrift, ein Memorandum für Zar
Nikolaus, enthält einen Plan zur Verbreitung der Aufklärung in Russland
(1831). Teilband I: 1804-1809, Suite de la Mémoire, Mnémosyné ou La mémoire, Recherches sur l'Imagination, Analyse de l'Intelligence. Teilband II: 1821-1826, Études de l'homme, mit den Erweiterungen von Bonstettens Handexemplar; Philosophische Manuskripte. Teilband III: 1826-1831, Philosophie der Erfahrung, Späte Essays From 1763 to 1765 Bonstetten studied the philosophical works of Charles Bonnet with the author himself in Genthod near Geneva and achieved the art of observation which helped him tremendously in his psychological introspection – See also: Karl Viktor von Bonstetten, Schriften 1762-1797. Edited by Doris and Peter Walser-Wilhelm. 2 Bde, Bern: Peter Lang 1997 [with a section »Metaphysik«]. – Neue Schriften, 1798-1802. Edited by Doris and Peter Walser-Wilhelm. Bern: Peter Lang 2000 [with a section »Metaphysik«]. ____________________________ |
Dezember 2005:
| À la charnière du
temps 1784-1787 |
| Charles-Victor de
Bonstetten & Mme de Staël Mme de Staël & Friederike Brun Deux dialogues épistolaires 1811-1813 |
| D'après les manuscrits originaux. Édité et commenté par Doris et Peter Walser-Wilhelm, revu et traduit de l'allemand par Antje Kolde. Slatkine Érudition, Genève 2005. |
März 2005:
| Zeitgebirge |
| Karl Viktor von Bonstetten - Madame de Stael / Madame de Stael - Friederike Brun. Zwei Briefgespräche 1811 - 1813 |
| Hg. und übertragen, eingeleitet und kommentiert von Doris und Peter Walser-Wilhelm |
168 Seiten, 6 Abb., geb., Schutzumschlag Verlag: Wallstein Verlag Göttingen ____________________________ |
![]() Napoleons Politik und die Politik gegen Napoleon bestimmen und prägen die beiden Briefwechsel aus der europäischen Umbruchszeit. Karl Viktor von Bonstetten hat im Rückblick auf sein langes Leben (1745-1832) ein »gewaltiges Kordillerengebirge« geortet, ein Zeitgebirge, »das Menschen trennte, die voneinander so verschieden sind, dass die, die wie ich in beiden Epochen gelebt haben, sich darüber wundern, dass sie noch die gleichen Menschen sind«. Die europäische Schwellenzeit um 1800 bedeutete für die individuelle wie für die kollektive Identität eine extreme Zerreißprobe. Herausgefordert und in ihrer Verläßlichkeit angefochten waren Freundschaft und Liebe genauso wie Nationalgefühl und Bündnistreue. Dies ist die Thematik der beiden hier erstmals nach den französischen Manuskripten veröffentlichten, ins Deutsche übersetzten Brieffolgen aus den Jahren 1811-1813. Es sind Briefdialoge in kritischen Momenten der Freundschaft zwischen Bonstetten und Madame de Staël sowie dieser und Friederike Brun-Münter, zeitlich getrennt durch die abenteuerliche Flucht Madame de Staëls über Russland nach Schweden, räumlich gespannt vom südfranzösischen Hyères nach Coppet am Genfersee und von Kopenhagen über den Sund nach Stockholm. ____________________________ |
Januar 2005:
| Bonstettiana,
Briefkorrespondenzen Bd. V 1784-1787 |
| Historisch-kritische Ausgabe der Briefkorrespondenzen Karl Viktor von Bonstettens und seines Kreises (1753-1832); hg. von Doris und Peter Walser-Wilhelm, Heinz Graber |
| 2 Bde, ca. 1160 Seiten, 28
Abbildungen, Leinen, ca. &euro 74,– (D); &euro 76,10 (A); Sfr. 121,– Subskriptionspreis bei Abnahme der Gesamtausgabe: &euro 59,- (D); &euro 60,70 (A); SFr. 98,- ISBN 3-89244-579-6 (2005) |
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| Der fünfte Band, welcher die
Jahre 1784-1787 umfaßt, hat zwei inhaltliche Schwerpunkte: Zum einen
Bonstettens erziehungspolitische Bestrebungen, die sich in einer
intensiven publizistischen Tätigkeit niederschlagen; zum anderen die
Bemühungen, Johannes von Müller eine Geschichtsprofessur in Bern zu
verschaffen. Dies mißlingt: Müller, der 1786 die ersten zwei Bände
seiner Schweizergeschichte veröffentlicht, folgt einem Ruf nach
Mainz und kehrt der Schweiz den Rücken. Der Band beleuchtet die
Hintergründe von Müllers Auswanderung und macht deutlich, wie sich
Müller allmählich aus der engen Verbindung mit Bonstetten löst. |
| Heinz Graber, geb. 1936,
Lehrtätigkeit an der University of Washington, Seattle, und an der
Universität Basel. Seit 1978 freiberuflich tätig. Edition von Werken
und Briefen Alfred Döblins. Mitherausgeber der Chronik Ulrich Bräker
und von Ulrich Bräkers Sämtlichen Schriften. Mitherausgeber der Edition
Bonstettiana. ____________________________ |
2004:
| Geschichtsschreibung
zu Beginn des 19. Jahrhunderts im Umkreis Johannes
von Müllers und des Groupe de Coppet. L'Historiographie à l'aube du
XIXe siècle autour de Jean de Müller et du Groupe de Coppet. |
| Textes allemands
réunis par Doris et Peter Walser-Wilhelm, textes français réunis et
édition du volume réalisée par Marianne Berlinger Konqui, Paris, Honoré
Champion, 2004, coll. « Travaux et recherches de l'Institut Benjamin
Constant 6 », 200 p. ISBN 2-7453-1220-0; ISSN 1259-4490. (= Akten des im November 2002 aus Anlass von Johannes von Müllers 250. Geburtstag vom Institut Benjamin Constant und dem Bonstetten Archiv Dietikon an der Universität Lausanne veranstalteten Kolloquiums) |
last update: 29.11.2009